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LÄMMERTWIE TE / HÖLERTWIE TE / GRAUER ESEL

Der Harburger Binnenhafen wird zurecht als einer

der spannendsten Stadtteile ganz Hamburgs be-

zeichnet. Hier bewegt sich was.

Nicht nur baulich und kulturell – auch der „Graue

Esel“ – im Karnapp 5 gelegen zwischen Bahnlinie

und Innovation Port – hat sich in Harburg als erstes

„Coaching Café“ Hamburgs etabliert. Coachings,

Weinseminare und Managementtechniken wie

„LEGO Serious Play“ wechseln sich mit gemütlichen

Kneipenabenden und standesgemäßen Feiern und

Festen ab. „Resident Coach“ Jo Riehle: Es ist schön

zu sehen, dass die Idee und die Location von den

Menschen hier in diesem historischen Haus ange-

nommen wird. Der Bedarf an Coaching – nicht nur

im beruflichen Umfeld – ist

wirklich groß.“ Dass allerdings

der „Graue Esel“, eines der äl-

testen Häuser Harburgs – aus

dem Jahre 1645 – dazu ver-

pflichtet, auch für die Öffent-

lichkeit einfach nur zum Wein

trinken zugänglich zu sein, ist für Jo selbstverständ-

lich. Jeden Mittwoch und Freitag Abend ab 18.30h

sowie nach Programm geöffnet. Weitere Infos unter

www.grauer-esel-harburg.de

Mit der Lämmertwiete und der Hölertwiete besitzt

Harburg zwei weitere historische „Juwelen“ im In-

nenstadtbereich. Beide sind zum Glück schon seit

vielen Jahrenausgewiesene Fußgängerzonen, beide

Historisches inmitten von Harburg „Lämmertwiete”,

„Hölertwiete” und „Grauer Esel”

besitzen eine ganz besondere Häuserarchitektur. In

der Hölertwiete 6 befindet sich auch das Büro vom

Harburger Citymanagement. Aber es gibt auch noch

den Treffpunkt Hölertwiete 5. Für Freizeit, Kultur

und Erwachsenenbildung. Es gibt Kochkurse, eine

Schlagerparade, es wird getanzt und gemeinsam

gefrühstückt. Oder man trifft sich zum sportlichen

Wettstreit am Kicker oder beim Dart. Infos direkt

vor Ort oder unter Tel. 98765110. Die Lämmer-

twiete hat sich mit ihrem vielseitigen gastronomi-

schen Angebot zur „Schlemmermeile“ entwickelt.

In einer der kürzesten Straßen der Stadt findet sich

das schönste historische Flair aus der Mitte des

17. Jahrhunderts, das Hamburgs Süden zu bieten

hat. Bei diesem urigen, wind-

schiefen Gebäudeensemble

handelt es sich um die letzten,

nahezu geschlossen erhalten

gebliebenen Fachwerkhäuser

in Harburg. Das älteste Gebäu-

de mit der Hausnummer zehn

wurde gegen 1536 erbaut und

1622 aufgestockt. Das Mayer-

sche Haus bei Hausnummer 14 stand ursprünglich

am Kleinen Schippsee. In dem Haus Nummer neun

aus dem Jahr 1683 befand sich die Ratsapotheke.

Das prachtvollste Gebäude ist die Hausnummer 47.

Mit seinem im Buntmauerwerk gearbeiteten Fach-

werkgiebel ist es das repräsentativste der erhalten

gebliebenen Bauwerke. Sechs Häuser stehen hier

unter Denkmalschutz.